Unterstützte Kommunikation

Das Angebot der Unterstützten Kommunikation richtet sich an die Schülerinnen und Schüler, denen es kaum oder gar nicht möglich ist, sich über die Lautsprache mitzuteilen. 

Ziel ist es, ihre Kommunikationsfähigkeit zu erweitern und zu verbessern.

Kommunizieren soll Spaß machen und sich lohnen!

Das Konzept der Unterstützten Kommunikation geht davon aus, dass alle Menschen sowohl ein Bedürfnis nach Kommunikation haben als auch kommunikative Fähigkeiten besitzen. Für die Entwicklung der Persönlichkeit und eines möglichst selbstbestimmten Lebens sind die Erfahrungen in der Kommunikation von entscheidender Bedeutung. Unterstützte Kommunikation setzt nicht bei einem äußeren sprachlichen Defizit an, sondern versucht herauszufinden, welche kommunikativen Bedürfnisse und Potentiale bei einem Menschen vorhanden sind und entwickelt Wege, diesen Bedürfnissen zu entsprechen.

Die Fördermöglichkeiten sind vielfältig. Gearbeitet wird unter anderem mit:

Zeigebewegungen, Augenbewegungen, Mimik, Gestik, Gebärden (DGS und körpernahe Gebärden)

Nicht-elektronische Kommunikationshilfen wie Kommunikationstafeln und -bücher sowie unterschiedlich komplexe elektronische Kommunikationshilfen (von Talkern, auf denen eine Nachricht, Musik oder Geräusche aufgenommen werden können, bis hin zu sehr komplexen Geräten mit einer Vielzahl an Vokabular und Äußerungsmöglichkeiten)

Um herauszufinden, welche Kommunikationshilfen die einzelne Schülerin/den einzelnen Schüler unterstützen können, besitzt die Schule eine Grundausstattung an Kommunikationsgeräten, die in die Klassen ausgeliehen und dort ausprobiert werden können.

Zur Anschaffung von Kommunikationsgeräten für einzelne Schülerinnen und Schüler können Eltern eine Finanzierung durch die jeweilige Krankenkasse beantragen. Sie werden dabei von der Schule unterstützt.

Die Förderung von Kompetenzen im Umgang mit Kommunikationshilfen setzt ein hohes Maß an Geduld und Einfühlungsvermögen voraus. Entscheidend für deren erfolgreichen Einsatz ist die enge Zusammenarbeit im Klassenteam, die Zusammenarbeit mit den Eltern/Erziehungsberechtigten, dem schulärztlichen Dienst, den Fachkräften aus dem Hort, den Betreuerinnen und Betreuern in der Freizeit sowie mit externen Beratungsstellen.

In der Fachkonferenz Unterstützte Kommunikation werden neue Geräte und Software/Apps vorgestellt und ausprobiert, Techniken und Strategien besprochen sowie Probleme erörtert.

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