Trommeln

An der Viktor-Frankl-Schule gibt es das Projekt „Trommeln“, das – an die daran teilnehmenden Schülerinnen und Schüler angepasst – in inhaltlich unterschiedlich gestalteten Unterrichtsangeboten seine Umsetzung finden kann.

In klassen- und jahrgangsstufenübergreifenden Trommelgruppen werden von den Schülerinnen und Schülern einfache Rhythmen erprobt, wobei unterschiedliche Trommeln wie Djembes und Bougarabous sowie weitere Percussionsinstrumente zum Einsatz kommen können.

Lerninhalte sind dabei die Förderung von Rhythmusgefühl, Konzentrationsfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit, die Schulung der Grob- und Feinmotorik, die Kommunikation mit den anderen Trommlerinnen und Trommlern sowie die Entwicklung von Gemeinschaftsgefühl beim gemeinsamen Musizieren und Erleben von Musik.

In einem Unterrichtsangebot für Schülerinnen und Schüler mit umfassender Behinderung werden für die Kinder und Jugendlichen einfache, harmonische Trommelrhythmen vorgetragen. 

Die subtilen Schwingungen im Klang der Trommeln wirken auf das vegetative Nervensystem und beeinflussen den Herzschlag. Je nach Befindlichkeit der einzelnen Schülerin/des einzelnen Schülers und in Abhängigkeit von den vorgegebenen, gleichbleibenden oder wechselnden sowie in unterschiedlichen Tempi und Lautstärken gespielten Rhythmen kann der Klang Trommeln beruhigend oder anregend wirken. Er bietet dabei immer auch Raum zum eigenen Ausdruck.

Die intensive Musik fokussiert die Aufmerksamkeit auf den Moment, der Wechsel von Musik und Stille in den Pausen zwischen den Trommelstücken vermeidet Reizüberflutung.

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