Schulorganisation und Unterricht
Die Viktor-Frankl-Schule nimmt schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen auf, bei denen ein Anspruch auf sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung festgestellt wurde.
Als Schule in Trägerschaft der Stadt Frankfurt am Main nimmt die Viktor-Frankl-Schule dabei vorrangig Kinder und Jugendliche aus dem Frankfurter Stadtgebiet auf. Freie Kapazitäten und die Zustimmung der zuständigen Behörden vorausgesetzt, können in begründeten Einzelfällen auch Schülerinnen und Schüler aus benachbarten Landkreisen bzw. Schulamtsbezirken aufgenommen werden.
Die Schülerinnen und Schüler besuchen die Viktor-Frankl-Schule bis zur Erfüllung der Vollzeitschulpflicht nach dem 9. Schulbesuchsjahr. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Schulpflichtverlängerung um bis zu drei Jahre [entsprechend § 61 Abs. 2 Satz 1 Hessisches Schulgesetz (HSchG), „Erfüllung der Vollzeitschulpflicht bei Anspruch auf sonderpädagogische Förderung“].
Die Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler an der Viktor-Frankl-Schule ist in drei Abschnitte bzw. Stufen gegliedert:
Der Unterricht erfolgt in altersgemischten Klassen. Innerhalb der Stufen gibt es eine klassenübergreifende Zusammenarbeit der Klassen, in der Regel arbeiten dabei jeweils zwei Klassen als Kooperationsklassen besonders eng zusammen.
Da Unterricht, Therapie und Förderpflege eng miteinander verknüpft sind, werden die Schülerinnen und Schüler der Klassen/Kooperationsklassen von einem festen Team, bestehend aus Angehörigen der verschiedenen Berufsgruppen, gefördert, betreut und versorgt.
Die Viktor-Frankl-Schule bietet an fünf Tagen Unterricht von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr an. Dienstags, mittwochs und donnerstags findet für Schülerinnen und Schüler ab der Mittelstufe darüber hinaus Nachmittagsunterricht bis 15:30 Uhr statt. Freitags gibt es für diese Schülerinnen und Schüler ein Betreuungsangebot bis 14:30 Uhr.