Haupt- und Berufsorientierungsstufe
Die Viktor-Frankl-Schule legt besonderen Wert darauf, ihren Schülerinnen und Schülern in der Haupt- und Berufsorientierungsstufe die Fähigkeiten für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben nach ihrer Schulzeit zu vermitteln. Dies umfasst die Vorbereitung auf den Besuch weiterführender Schulen, den Übergang in berufsvorbereitende Maßnahmen, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) oder Tagesförderstätten (Tafö), mit dem Ziel einer größtmöglichen Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben.
Im Bereich der sonderpädagogischen Förderung im Förderschwerpunkt Lernen basiert der Unterricht auf den spezifischen Lehrplänen des Bildungsganges, die den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Es besteht die Möglichkeit, einen berufsorientierten Abschluss im Bildungsgang Förderschwerpunkt Lernen zu erwerben.
Für Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung findet der Unterricht in der Haupt- und Berufsorientierungsstufe basierend auf den entsprechenden Richtlinien für Unterricht und Erziehung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung statt. Sie beenden ihre Schulzeit mit einem Abschluss ihres Bildungsgangs.
Unabhängig vom Bildungsgang absolvieren alle Schülerinnen und Schüler mindestens zwei Praktika in Betrieben, WfbM oder Tafö. Diese Praktika werden im Unterricht sorgfältig vor- und nachbereitet.
Aufgrund der vielfältigen und teils komplexen Beeinträchtigungen ist eine individuelle Gestaltung des Übergangs in die Arbeitswelt erforderlich. Dabei werden Eltern, die Agentur für Arbeit und, wenn möglich, die Schülerinnen und Schüler selbst einbezogen, um sicherzustellen, dass ihre Bedürfnisse und Potenziale angemessen berücksichtigt werden.