Basale Förderung
Ein Teil der Schülerinnen und Schüler der Viktor-Frankl-Schule ist motorisch und kognitiv erheblich eingeschränkt und kann sich nicht oder nur begrenzt durch Sprache mitteilen. Zur Kontaktaufnahme sind diese Schülerinnen und Schüler auf die ungeteilte Aufmerksamkeit einer Person angewiesen. Sie benötigen in der Regel bei allen alltäglichen Verrichtungen Unterstützung.
Die Gestaltung des Schulalltages für diese Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, dass
- alle schulischen Aktivitäten basale Lern- und Entwicklungsanlässe sind, die der pädagogischen Gestaltung bedürfen
- die Lernangebote im Sinne einer basalen Förderung und basalen Bildung dem sonderpädagogischen Prinzip der Elementarisierung folgen müssen
- die Lernangebote durch die vielfältigsten Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Konstitution, Wahrnehmung, Motorik, Kommunikation, ihrer Vorlieben und Interessen sowie ihres Antriebs und ihres Temperaments bestimmt sein müssen
- ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts in der Beobachtung und Einschätzung zu fördernder physischer, psychischer und intellektueller Kompetenzen liegt
- diese Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße Zuwendung und das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit benötigen
- die pflegerische Versorgung und die medizinische Betreuung im Sinne der Förderpflege viel Zeit und Raum einnehmen
- viele Schülerinnen und Schüler intensive therapeutische Behandlung benötigen.
Ziel ist eine möglichst aktive Teilnahme am Klassen- und Schulgeschehen im Kontakt mit anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die Förderung der Schülerinnen und Schüler mit umfassender Behinderung findet im Klassenverband und im Rahmen von Differenzierung in Kleingruppen statt. Dort gibt es unter anderem Angebote in den Bereichen Basale Stimulation, sensomotorische Förderung, Unterstützte Kommunikation, Musik und Sehrestförderung.