Haupt- und Berufsorientierungsstufe

Die unterrichtlichen Schwerpunkte in der Haupt- und Berufsorientierungsstufe liegen auf der Vorbereitung eines möglichst selbstständigen und selbstbestimmten Lebens der Schülerinnen und Schüler nach ihrer Schulzeit an der Viktor-Frankl-Schule – insbesondere auf der Vorbereitung des Besuches weiterführender Schulen oder des Übergangs in eine berufsvorbereitende Maßnahme oder eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Ziel ist ein Höchstmaß an Teilhabe im Rahmen beruflicher und gesellschaftlicher Eingliederung.

Für die Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt Lernen erfolgt der Unterricht in der Berufsorientierungsstufe auf der Grundlage der entsprechenden Lehrpläne. Am Ende der Schulzeit kann ein Berufsorientierter Abschluss im Bildungsgang Förderschwerpunkt Lernen erworben werden.

Für die Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung findet der Unterricht während der letzten zwei bis vier Schulbesuchsjahre in der Haupt- und Berufsorientierungsstufe statt. Grundlage des Unterrichts sind die Richtlinien für Unterricht und Erziehung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler beenden ihre Schulzeit mit einem Abschluss in ihrem Bildungsgang.

Unabhängig vom Bildungsgang absolvieren die Schülerinnen und Schüler zwei bis drei Praktika, in Betrieben oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). Die Praktika werden im Unterricht vor- und nachbereitet.

Die unterschiedlichen und zum Teil komplexen Beeinträchtigungen der Schülerinnen und Schüler erfordern eine individuelle Gestaltung des Übergangs in die Arbeitswelt. Eltern, die Agentur für Arbeit und zum Teil auch die Schülerinnen und Schüler selbst werden dabei einbezogen.

Ganztagsschule

Schülerinnen und Schüler