Bildergebärden

Ein Teil der Schülerinnen und Schüler der Viktor-Frankl-Schule ist kaum oder nicht sprechend. Einhergehend mit ihren körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen verfügen sie häufig nicht über ausreichende orofaziale Fertigkeiten (z.B. zur Koordination beim Schlucken, beim Kauen oder bei der Stimmgebung), die eine Voraussetzung für den motorischen Sprechakt sind.

Der Einsatz von Bildergebärden ermöglicht den kaum oder nicht sprechenden Schülerinnen und Schülern eine Stärkung und Erweiterung ihrer kommunikativen Fähigkeiten und ist als ein Prinzip des „Miteinander-Sprechens“ und als „gelebte Praxis“ im Schulalltag etabliert.

Die Förderung von Schülerinnen und Schülern erfolgt im Klassenunterricht, im Rahmen individueller Förderung, in der Arbeit mit Kleingruppen sowie in klassen- und jahrgangsstufenübergreifenden Förderangeboten („Gebärde der Woche“ und „Gebärdenchor“).

An der Viktor-Frankl-Schule ist eine Fachkraft für Gebärdensprache tätig, die neben ihrer Arbeit mit Schülerinnen und Schülern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Berufsgruppen im Einsatz von Bildergebärden qualifiziert.

Die Methode des Bildergebärdens wurde von Christina Kupczak entwickelt.